Historisches/ Steinkistengrab

Soester BA�rde, Felder, Acker, Hiddingsen A?bungsplatz Bueke

Ihre Steinkiste stellt sich vor:
In der NA�he der alten Hansestadt Soest, am Tor zum Sauerland, liegt abseits und versteckt im Wald das Restaurant „Zur Steinkiste“. Einst die Unterkunft der Steinbrucharbeiter, die nach der schweiAYtreibenden Arbeit ihr mA?des Haupt auf die kargen Strohpritschen betteten. Da dachte noch niemand daran, dass hier mal ein Restaurant entsehen sollte, dass weit A?ber die Grenzen Westfalens hinaus, unter Kennern und Gourmets der regionalen, ehrlichen KA?che, ein Treffpunkt ist.

Dem einzigen, dem man dieses zutrauen, war der gewiefte Kaufmann Otto Luhmann, auch genannt der a�zalte Fuchsa�?, der dieses Anwesen fA?r seine Ehefrau Elisabeth als Landsitz 1934 erwarb. Schon bald erkannte er, dass die pilgernden Wanderer, die das Steinkistengrab besichtigten, nicht nur ihren kulturellen Durst stillen wollten, sondern auch ihr leibliches Wohl versorgt wissen wollten.Von den legendA�ren Schinkenplatten fA?hrte sein Sohn Helmut seine GA�ste hin zu feineren GenA?ssen. Unter Helmut Luhmann und seine Frau Ingeburg blA?hte die GaststA�tte zu einem kulinarischen Mittelpunkt vor den Toren von Soest auf. Der gelernte Konditor und A�KochA� verstarb schon im Alter von 43 Jahren. Seine Frau Ingeburg, selbst mit genug Sachverstand ausgerA?stet, fA?hrte den Betrieb weiter, bis das ihrA� Sohn Hartmut Luhmann alt genug war, den elterlichen Betrieb zu A?bernehmen. Freilich, er musste sich mit seinen Lehr- und Wanderjahren beeilen, um genA?gend Erfahrungen fA?r die Anforderungen der neuen traditionellen KA?che zu sammeln. 1991 A?bernahm er schlieAYlich den Betrieb, der sich mittlerweile mit seinen Wild- und Fischgerichten einen Namen gemacht hatte. Nur das beste Wild aus heimischen Revieren kommt in die KA?che. Hartmut Luhmann, selber JA�ger, bereitet die fantasievollen Gerichte fachmA�nnisch zu.Jedoch nicht nur die KA?che ist das RefugiumA� des jungen Patrons; seine heimliche Leidenschaft gilt der fA?r hiesige VerhA�ltnisseA� A?berdurchschnittlichen Wein- und Spirituosenauswahl. Viele fleiAYige HA�nde sind bemA?ht sich um den Gast zu kA?mmern, sei es im Service oder die harmonische GestaltungA� des Restaurants und des Umfeldesa��. und die 4. Generation ist wiederum in Sicht, die TA�chter Victoria und Sophie-Marie.
Freundin Nicole kA?mmert sich um das Ambiente und hilft in der Verwaltung.

Lassen Sie sich im Waldrestaurant a�zZur Steinkistea�? verwA�hnen. GenieAYen Sie die erlesenen Speisen oder einen der A?ber 100 Weine. GA�nnen Sie sich ein wenig Ruhe und vergessen Sie den Alltagsstress
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Informationen A?ber Hiddingsen und das Steinkistengrab

ErsterwA�hnung 1072, Hiddinchusen

Hiddingsen ist ein Stadtteil sA?dlich von Soest, der alten Hansestadt am Tor zum

Steinkistengrab, Grundriss

Sauerland. Der Ort liegt unweit der Autobahn, auf einer HA�he von ca. 165m A?NN. Hiddingsen selber besitzt eine Einwohnerzahl von 140. Der Ortsvorsteher ist fA?r Hiddingsen und Ruploh zustA�ndig. Zusammen mit den NachbardA�rfern Ruploh und Lendringsen haben die Hiddingser einen SchA?tzenverein gegrA?ndet. FA?r die freiwillige Feuerwehr engagieren sich viele Hiddingser aktiv und ehrenamtlich. Durch ein modernes Gefahrengutmessfahrzeug wird sie auch A?berregional eingesetzt.

Steinkistengrab, FundstA?cke in Hiddingsen

Durch den Ort und das eigene Waldgebiet flieAYt die Schledde. Dieses Waldgebiet, ein ehemaliger TruppenA?bungsplatz der belgischen Armee, lA�dt zu einem Spaziergang ein.

Gelegentlich sieht man Reiter vom nahe gelegenen Reiterhof, die den Ausritt die in der Natur genieAYen, vorbei an Schafherden, Hasen und Rehwild. Hier ist ein harmonischer Einklang mit

Mensch a��Tier und Natur. Aufgrund des Artenreichtums von Flora und Fauna wurde der TruppenA?bungsplatz jA?ngst zum Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Vogelkundler und NaturschA?tzer erfreuen sich an dem Rotmilan, NeuntA�ter und Gelbbauchunken.

Unweit vom TruppenA?bungsplatz kann eine freigelegte alte Grabanlage besichtigt werden,

das berA?hmte Steinkistengrab von Hiddingsen. Das Steinkistengrab wurde erst 1934 bei Steinbrucharbeiten entdeckt.

Das Galeriegrab mit axialem Eingang auf der SA?dwestseite liegt auf einer erhA�hten Felsenklippe oberhalb eines Bachlaufes. Durch die Landschaft zieht sich von SA?dosten bis Nordwesten ein Einschnitt, dessen generelle Orientierung durch die Kammerachse des Grabes aufgegriffen wird.

Diese Grabanlage hatte ursprA?ngliche MaAYe von etwa 16,8 m LA�nge, 2,8 m Breite und 2 m HA�he. Die UmfassungswA�nde waren aus senkrecht stehenden Kalkplatten errichtet und bildeten einen Eingang in sA?dwestlicher Richtung. Es handelt sich hierbei um ein aufwendig erbautes Kollektivgrab, dass A?ber Generationen hinweg als solches genutzt wurde. Die LA?cken zwischen den einzelnen Wandplatten zum Beispiel waren mit sorgfA�ltig verlegtem Trockenmauerwerk ausgefA?llt. In Verbindung mit den Deckenplatten erzielt so eine vollstA�ndige Abdichtung des Innenraumes.

Bei den anschlieAYenden Ausgrabungen fand man 98 menschliche, verhA�ltnismA�AYig kleine Skelette, von denen 58 mit Sicherheit nachgewiesen werden konnten. Die MA�nner waren bis 1,69 m, die Frauen bis 1,49 m groAY und haben der Cro Magnon Rasse sehr nahe gestanden, jener Rasse, die einen wesentlichen Bestandteil des in der Zeit um 3000- 2500 Jahre vor Chr. sich bildenden Germanenvolkes darstellen dA?rfte. Das Steinkistengrab von Hiddingsen selber wird auf ca. 3000 vor Chr. datiert, der Trichterbecherkultur ( darauf ein frisches Veltins)

Als Grabbeilagen wurden ein kleines, angeschliffenes Beil, ein BruchstA?ck eines Dolches, 5 Messer und zehn querschneidige Pfeilspitzen gefunden. An Schmuck enthielt es SchneidezA�hne eines Wildschweins, eine ReiAYzahn vom Wolf und vier vom Fuchs. Diese an einer Schnur aufgereiht wurden vielleicht als Halsschmuck getragen.

Die FundstA?cke wurden spA�ter ins Landesmuseum nach MA?nster gebracht dort sindA� sie durch den Krieg A?berwiegend zerstA�rt worden.

Wir stehen Ihnen gerne zur VerfA?gung

Winter in Soest die Steinkiste im Schnee